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Factoring im Handwerk für Heizung & Klima

Lange Zahlungsziele, unsichere Finanzierung u. Forderungsausfälle – warum ein SHK-Betrieb auf Factoring setzt, um gesund zu wachsen und sich abzusichern.

SHK-Unternehmen und Factoring

Wie SHK-Betriebe mit Factoring wachstumsfähig bleiben und Zahlungsausfälle vermeiden – trotz langer Zahlungsziele

Die M. & Sohn GmbH, ein mittelständischer Handwerksbetrieb aus Süddeutschland, ist spezialisiert auf Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik. Das Unternehmen erzielt mit seinen rund 22 Mitarbeitenden einen stabilen Jahresumsatz von 3.6 Mio. € – Tendenz steigend.

Doch trotz der guten Auftragslage blieb eines auf der Strecke: die Liquidität. Sowohl öffentliche Auftraggeber als auch gewerbliche Kunden ließen sich Zeit mit der Bezahlung – teils weit über die vertraglich vereinbarten Fristen hinaus.

„Es ist paradox. Wir liefern Qualität, arbeiten pünktlich, dokumentieren alles sauber – und warten dann 40 bis 60 Tage auf unser Geld.“
– G. M., Geschäftsführer der M. & Sohn GmbH

Noch dazu wächst die Sorge: Was passiert, wenn ein gewerblicher Kunde plötzlich Insolvenz anmeldet?

SHK-Branche-Liquidität

Herausforderungen für SHK-Betriebe

Erschwernisse für SHK-Betriebe – ein strukturelles Problem

  • Künstlich verzögerte Zahlungsläufe bei öffentlichen Stellen
  • Lange Zahlungsziele im B2B-Bereich – oft >45 Tage
  • Vorfinanzierung von Material, Personal, Nachunternehmern
  • Wachsende Unsicherheit über die Zahlungsmoral in der Bauwirtschaft
  • Keine Ressourcen für internes Mahnwesen oder Debitorenprüfung

Gleichzeitig wird in Berlin politisch Druck gemacht: Mit dem verabschiedeten Sondervermögen zur Ankurbelung der Bauwirtschaft steigen die Aussichten auf kurzfristige zusätzliche Aufträge – insbesondere im Bereich von energetischen Sanierungen und öffentlichem Wohnbau.

Auch die Frage der Finanzierung neuer Aufträge und Projekte muss geklärt werden. Möchte man sich zur Wachstumsfinanzierung weiter verschulden und zusätziche Sicherheiten beim Kreditgeber einbringen?

Für viele Handwerksbetriebe heißt das: mehr Arbeit, aber auch mehr Risiko. 

Factoring als Lösungsmöglichkeit?

Die Lösung: Professionelles Factoring für Handwerksbetriebe

Die M. & Sohn GmbH ließ sich über eine spezialisierte Vergleichsplattform beraten. Nach Prüfung der Struktur, Zielkunden und bisherigen Zahlungsflüsse entschied man sich für ein diskretes Full-Service-Factoringmodell, das exakt auf Handwerksbetriebe mit öffentlichen und gewerblichen Auftraggebern zugeschnitten ist.

Vorteile auf einen Blick:

  • 90 % Auszahlung binnen 24–48 Stunden nach Rechnungsstellung
  • Abdeckung auch von VOB-Leistungen und Abschlagsrechnungen
  • Debitorenmanagement und Mahnwesen inklusive
  • Sicherer Umgang mit öffentlichen Abtretungsverboten durch stilles Factoring
  • Jährliche Überprüfung der Konditionen durch die Plattform – kostenfrei

Das Unternehmen kann nun nicht nur laufende Projekte stabil finanzieren, sondern auch geplante Investitionen (z. B. zusätzliche Fahrzeuge und Monteure) ohne Kreditaufnahme realisieren.

FAQ – Häufige Fragen zum Einsatz von Factoring im Handwerk

1. Können öffentliche Auftraggeber überhaupt gefactort werden?

Ja – allerdings nur über stilles Factoring. Die Abtretung erfolgt intern, der Kunde wird nicht informiert.

2. Was passiert mit Abschlagsrechnungen oder Teilzahlungen?

Diese können – bei dokumentierter Leistungserbringung (z. B. Abnahmeprotokoll) – ebenfalls eingebunden werden.

3. Wie wird sichergestellt, dass der Factor zur Branche passt?

Spezialisierte Plattformen wie factoring-preisvergleich.de oder factoring-handwerk.com filtern nur passende Anbieter und vergleichen zahlreiche Modelle mit über 200 Anbietern.

4. Ist Factoring auch für kleinere Betriebe geeignet?

Ja – viele Anbieter starten bereits ab ca. 250.000 € Jahresumsatz. Entscheidend ist eine saubere Rechnungsstruktur.

5. Was kostet Factoring im SHK-Handwerk typischerweise?

Üblich sind All-in-Gebühren zwischen 0,95 % und 3,20 % – je nach Volumen, Debitorenstruktur und Zusatzleistungen.

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